Stillproblem

Bläschenbildung auf den Brustwarzen

Multi-Mam Kompressen: Schnelle Hilfe bei wunden Brustwarzen ©SvetlanaFedoseeva - Fotolia.com.jpg

Das Spektrum wunder Brustwarzen (Mamillen) umfasst sowohl kaum sichtbare Reizungen der Mamillenhaut als auch massive, blutige und verletzte Bläschen und Hautablösungen. Brustwarzenverletzungen können im Verlauf der gesamten Stillzeit vorkommen.

Werden die Beschwerden, die ersten Anzeichen und die Ursachen zu Beginn der Stillzeit erkannt, kann man rechtzeitig Stillproblemen und Infektionen wie Mastitis, Brustentzündung und Herpes zuvorkommen und eine schöne Stillzeit genießen.

Wenn stillende Mütter Bläschen auf den Mamillen (Brustwarzen) bemerken, sollten Sie schnell die Ursachen abklären und erforderliche Maßnahmen zur Behandlung wunder Brustwarzen ergreifen.

 

1. Saugblasen

Zu Beginn des Stillens stellen Saugblasen helle Blasen dar, derer oberste Hornschicht sich abhebt. Saugblasen können mit einer Wasserblase verglichen werden. Ursache für die Entstehung von Saugblasen ist oft das kräftige Saugen des Babys an der Brustwarze.

 

2. Blutblasen (rötliche bis fast schwarze Blasen)

Heftiges Saugen an der Brustwarzenspitze, bis der Milchspendereflex ausgelöst wird sowie nicht-korrektes Anlegen des Säuglings an der Brust kann zu rötlichen oder blutgefüllten Blasen führen.

 

3. Weiße Bläschen

Manchmal wird ein einzelnes, weißes Bläschen (Milchbläschen) auf der Mamille beobachtet, das sich bei Druck auf die Milchgänge oft sogar prall hervorwölbt. Ein Milchkanal wird von einem Häutchen überzogen und kann sich dadurch nicht mehr entleeren, was zu einem Milchstau führen könnte.

 

4. Weiß-gelbe Bläschen

Wenn weiß-gelbe Bläschen erscheinen, die sowohl auf der Brustwarze (Mamille) als auch auf der Areola (Brustwarzenhof) vorkommen, handelt es sich in diesem Fall vermutlich um verstopfte Talgdrüsen (gelbe, feste Substanz) oder Fettablagerungen (weiß oder leicht gelb). Sie verursachen normalerweise keine Beschwerden, können aber einen Milchgang verstopfen.

 

5. Gefäßspasmus

Weiße Flecken oder eine weiße Mamille (wie blutleer) können auf einen Gefäßspasmus hinweisen. Als Grund hierfür können z.B. Magnesiummangel oder das Paynaud-Phänomen in Frage kommen, aber auch hoher Konsum gefäßverengender Stoffe (Coffein, Nikotin) oder Kältereiz.

 

6. Herpesbläschen

Bläschen, die mit klarer Flüssigkeit oder mit honigfarbenem Sekret gefüllt sind und mehr oder weniger schmerzhaft sind, weisen auf eine Herpes-Infektion hin. In diesem Fall müssen Sie sich unbedingt vom Arzt behandeln lassen. Das Stillen bei Herpes ist kontraindiziert!

 

7. Blaue Flecken

Blaue Flecken sind häufig Hämatome, die durch ein falsches Erfassen der Brust oder eine falsche Anwendung bzw. Positionierung der Milchpumpe entstehen können. Erfahren Sie mehr darüber, wie man Muttermilch richtig mit einer elektrischen Milchpumpe, mit einer Handmilchpumpe oder mittels Handausstreichen gewinnen kann.

 

8. Maßnahmen und Behandlung

Falls sich die Blut- oder Saugblasen öffnen, können sie mit den gleichen Methoden wie bei wunden Brustwarzen behandelt werden.

Manchmal reicht es allein durch Stillen und den „Sog“ des Babys, das Häutchen bzw. den Pfropf zu lösen. Wenn diese Methode nicht erfolgreich ist, kann mit warmen und feuchten Auflagen versucht werden, den Talg bzw. das Fett aufzuweichen und schließlich mit einem sauberen Tuch wegzurubbeln. Bei einer hartnäckigen Verstopfung muss man sich vom Arzt untersuchen lassen, damit er den verstopften Milchgang behandeln kann. 

Verletzungen im Brustwarzen- und Areolenbereich stellen ein erhöhtes Infektionsrisiko dar, da sie eine "Tür" für schädliche Bakterien und Keime aller Art öffnen. Aus diesem Grund muss auf eine strikte Sauberkeit beim Stillen, bei der Brustpflege und bei der Heilung wunder Brustwarzen geachtet werden!

Info-Tipp: Die Behandlung wunder Brustwarzen

1) Multi-Mam Kompressen: Schnelle Hilfe bei wunden Brustwarzen

Der in der Multi-Mam Kompresse enthaltende Wirkstoff 2QR-Komplex unterstützt den Heilungsprozess, blockiert viele schädliche Bakterien und Erreger, optimiert den Zustand der Haut, verhindert das Risiko von Infektionen (z.B. Mastitis) und hat eine direkt beruhigende Wirkung auf die wunde Brustwarze.

Das bio-aktive Gel der Kompresse enthält pflanzliche Inhaltsstoffe und hat einen angenehmen Geschmack.

 

2) Multi-Mam Balsam: Schutz für Brustwarzen vor und während des Stillens

Der pflegende Multi-Mam Brustwarzenbalsam basiert auf einer Auswahl von pflanzlichen Ölen und bietet Ihnen einen optimalen Schutz der Brustwarzen vor und während des Stillens, da er die Haut weich und geschmeidig hält. Der Balsam eignet sich für die Pflege von trockenen und sensiblen Brustwarzen, ist nicht klebrig und hat weder Geschmack noch Geruch auf der Haut.

Wichtig: Die Multi-Mam Kompressen und der Multi-Mam Balsam enthalten weder Hormone noch Konservierungsstoffe. Die Produkte sind rezeptfrei, in Apotheken, online oder im Ardoshop erhältlich.

 

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Quellen:
Deutscher Hebammenverband (2012): Praxisbuch: Besondere Stillsituationen. Hippokrates Verlag
Muß, Karin (2005): Stillberatung und Stillförderung. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.