Häufig gestellte Fragen und Antworten

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Gesundheitsbezogene Fragen

Welche Vorteile hat das Stillen für die Mutter?

Stillen fördert eine schnellere enge Bindung zwischen Mutter und Baby. Während des Stillens werden die Hormone Oxytoxin und Prolaktin ausgeschüttet, diese bewirken, dass die Rückbildung schneller und ohne Hilfe von Medikamenten erfolgt, die Mutter gelassener ist, Stress reduziert wird und die Bindung zwischen Mutter und Kind gestärkt wird. Stillende reduzieren in der Regel wieder ihr Gewicht. Stillen ist kostengünstiger im Vergleich zur Flaschennahrung.

Studien zeigen, dass stillende Mütter die Risiken für eigene schwere Erkrankungen, wie Brust- und Eierstockkrebs, Osteoporose, Diabetes mellitus Typ II, Herz-Kreislauferkrankungen und Übergewicht.

Welche Vorteile hat das Stillen für mein Baby?

Muttermilch ist die natürliche Säuglingsnahrung für Ihr Baby, einzigartig in ihrer Zusammensetzung für Ihr Baby, denn sie ist optimal und genau auf die Bedürfnisse Ihres Babys abgestimmt. Muttermilch ist stets richtig temperiert, keimfrei, leicht verdaulich und sofort verfügbar.

Was kann ich tun, wenn meine Brustwarze schmerzt und ich das Stillen nicht genießen kann?

Überprüfen Sie, ob Ihr Baby den kleinen Mund weit genug öffnet und auch viel vom Brustwarzenhof fasst, um dann mit dem Saugen zu beginnen.

Sollte es nur die Brustwarze in den Mund nehmen, bereitet es Ihnen starke Schmerzen, die Brustwarze wird verletzt und Ihr Baby bekommt nicht genügend Muttermilch und wird nicht zunehmen.

Achten Sie auf die frühen Stillzeichen: Schlecken, Schmatzen, Fäustchen, Drehen des Köpfchens Ihres Babys und legen Sie es möglichst in einem ruhig-aufmerksamen Zustand an die Brust.

Sollte Ihr Baby kräftig weinen, trösten Sie es durch umhertragen nah am Körper und singen oder sprechen Sie dabei. Wenn es sich beruhigt hat, versuchen Sie das Anlegen erneut.

Lassen Sie sich auch von Ihrer Hebamme oder Stillberaterin beim korrekten Anlegen helfen. Für den Fall, dass Ihre Brustwarze verletzt ist, legen Sie eine Multi-Mam-Kompresse nach dem Stillen auf die Verletzung.

Sie kühlen und lassen die Brustwarze schneller verheilen, als viele andere Wirkstoffe.

Nutzen Sie die Multi-Mam-Kompressen so lange, bis die verletzte Brustwarze abgeheilt ist.

Meine Brustwarzen sind so stark verletzt und bluten sogar, ich habe keine Lust mehr, weiter zu stillen. Gibt es eine vielleicht eine Lösung für mein Stillproblem?

Die Multi-Mam-Kompressen beinhalten ein bioaktives Gel, mit denen Sie sehr empfindliche, verletzte oder auch blutende Brustwarzen behandeln können.

Dieses Gel bewirkt, dass Ihr Immunsystem eine gute Unterstützung erhält, um die Verletzungen Ihrer Haut abheilen zu lassen. Es dringt schnell in die Zellen ein und heilt von innen nach außen. Ein beschleunigter Heilungsprozess ohne Nebenwirkungen lässt Sie wieder durchatmen und zurückkehren zu einem schmerzfreien Stillen.

Die Multi-Mam-Kompressen legen sich nämlich schützend und sanft auf die Verletzung oder die irritierte Brustwarze. Der Schmerz lässt schnell nach, möglicherweise brennt es zu Anfang ein wenig, aber das hört schnell wieder auf. Meistens sind dann Bakterien mit im Spiel, die dann bekämpft werden.

Das Gel wirkt hier antibakteriell und schützt Sie somit vor schädlichen Mikroorganismen!

Nehmen Sie umgehend Kontakt zu einer Hebamme oder Stillberaterin auf, um hilfreiche Unterstützung zu erhalten und lassen Sie sich zu einer möglichen ergänzenden Anwendung von Schmerzmitteln beraten!

Ich habe ständig trockene Brustwarzen, da schmerzt das Anlegen meines Babys, was kann ich dagegen tun?

Als ideale Pflege für Ihre trockenen Brustwarzen eignet sich der Multi-Mam-Balsam sehr gut. Der Balsam pflegt Ihre Brustwarzen und hält sie weich, geschmeidig und gesund, da es die natürlichen Hautfette ersetzt oder ergänzt, wenn diese durch das Stillen entzogen werden.

Somit ist der Balsam besonders für trockene und spröde Brustwarzen sehr empfehlenswert, auch hier wirken wieder natürliche Inhaltsstoffe.

Der Balsam muss nicht vor dem Stillen abgewaschen werden.

Warum soll ich meine Brust und die Brustwarzen während der Stillzeit nicht mit Seife oder Duschgel waschen?

Ihr Baby kann durch die Duftstoffe in Seife oder Duschgel irritiert sein, denn der Geruch dieser Produkte verändert Ihren Geruch als Mutter.

Es kann sein, dass Ihr Baby dann die Brust verweigert. Zum anderen reduzieren Seifen und Duschgels Ihr natürliches Hautfett und Ihre Brustwarzen verlieren die optimale Feuchtigkeitsbalance. Dadurch wird die Haut trocken und möglicherweise verletzbarer; dadurch können auch Hautpilze (Candida albicans) in die Brustwarze gelangen.

Soll ich meine Brustwarzen nach dem Stillen trocken föhnen?

Nein, das ist keine gute Empfehlung, die Brustwarzen nach dem Stillen trocken zu föhnen.

Eine trockene Haut bzw. Brustwarzen reißt dann viel schneller auf. Bei wunden Brustwarzen wird der Heilungsprozess dadurch verlangsamt. Nach modernen Erkenntnissen geht man heute über eine feuchte Wundheilung, deshalb verwenden Sie die Multi-Mam-Kompressen.

Wie kommt es zu wunden Brustwarzen und kann ich mich davor schützen?

Der häufigste Grund für wunde Brustwarzen ist, dass das Baby nicht korrekt angelegt wird. 

Wichtig ist, das das Baby den Mund weit genug öffnet und möglichst viel vom Brustwarzenhof mit in den Mund nimmt. Seine Lippen sollen nach außen gestülpt sein.

Falls Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Ihrer Hebamme oder Still-und Laktationsberaterin helfen. Es gibt durchaus auch andere Gründe, die zu wunden Brustwarzen führen; wenn die Schmerzen zu groß sind, sollten Sie diese immer von einem Arzt/Ärztin oder Hebamme bwz. Stil-und Laktationsberaterin abklären lassen.

Bei heftigen Schmerzen beim Stillen, die nicht mit der ungewohnten Belastung der Brustwarzen nach der Entbindung im Zusammenhang stehen, sollten Sie immer fachlichen Rat einholen!

Wie oft sollte ich mein Baby stillen?

Nach der Geburt Ihres Babys stillen Sie es bitte mindestens viermal, am zweiten Lebenstag mindestens acht- bis zehnmal und gerne häufiger innerhalb von 24 Stunden.

Richten Sie sich nach den Bedürfnissen Ihres Babys und Stillen Sie es nach Bedarf.

Wenn Ihr Baby zu müde ist, ermuntern Sie es zum Stillen. Ihre Hebamme oder Stillberaterin wird Sie dabei auch gerne unterstützen.

Stillen nach Bedarf fördert Ihre Milchbildung. Achten Sie auf die Hungerzeichen Ihres Babys: Schmatzen, Fäustchen zum Mund, Schlecken, es macht Suchbewegungen mit seinem Köpfchen.

Bevor es weint, gibt es Ihnen hiermit zu verstehen, dass es gestillt werden möchte.

Info: Ein Schnuller, der sehr früh eingesetzt wird, verhindert, dass Sie diese Zeichen wahrnehmen und reagieren können.

Wie erkenne ich, das mein Baby satt ist?

Wenn Ihr Baby sich zufrieden von selbst von der Brust löst, hat es eine ausreichende Stillmahlzeit erhalten. Oftmals schläft es auch satt und zufrieden an der Brust ein und ist dann im "Milchkoma". Dass heißt, es ist nun durch nichts zu stören.

In der Neugeborenenzeit ist das Stillen an beiden Brüsten von Vorteil, damit beiden Brüste angeregt werden Milch zu bilden.

Wichtig ist zu beachten, dass das Baby auch die kalorienreiche Hintermilch bekommt. Diese Hintermilch ist für seine Gewichtszunahme sehr wichtig. Sie können eine Stillmahlzeit mit einem mehrgängigen Menü vergleichen. Die Hintermilch ist dann z.B ein sehr gehaltvoller Nachtisch.

Wenn Ihr Baby von einer Brust die Milch abgetrunken hat, können Sie bei Bedarf die zweite Brust anbieten. Bei der nächsten Stillmahlzeit beginnen Sie wieder mit der zuletzt gegeben Brust.

Je besser Sie Ihr Baby und seine Bedürfnisse kennenlernen, werden Sie intuitiv nur noch eine Brust stillen, denn Sie bilden dann im Laufe der Stillzeit genügend Muttermilch, um den Hunger Ihres Babys zu befriedigen.

Kann ich nach einer Brustvergrößerung- oder Verkleinerung stillen?

Nach heutigen Erkenntnisstand ist eine Brustvergrößerung oder eine Brustverkleinerung in der Regel kein Stillhindernis.

Wichtig ist, dass Sie die richtige Stilltechnik anwenden. Denn wenn die Milchgänge nach einem chirurgischen Eingriff z.B. durchtrennt wurden, wird oftmals die Milchproduktion verringert. Deshalb lassen Sie sich schon in der Schwangerschaft von Ihrem Frauenarzt und einer Still-und Laktationsberaterin beraten und von Anfang in der Stillzeit gut betreuen.

Flachwarzen oder Hohlwarzen - Kann ich dennoch stillen?

Ja, Sie können Ihr Baby mit einer Hohl-oder Flachwarze stillen.

Denn das Baby stillt sich an der Brust nicht an der Brustwarze! Die Brustwarze hilft Ihrem Baby die Brust zu erfassen und mit einer anatomisch unauffälligen Brustwarze kann das Anlegen einfacher sein.

Lassen Sie sich bitte von Ihrem Frauenarzt, Hebamme oder einer Still-und Laktationsberaterin schon in der Schwangerschaft beraten, ob Sie z.B.  mit Hilfe eines Brustwarzenformers Ihre Brustwarze auf das Stillen vorbereiten können, damit das Baby die Brustwarze leichter fassen kann und üben Sie möglichst mit einer Puppe oder einem Teddy die Anlegetechnik, da es Ihnen nach der Geburt dann leichter fällt. Wenn Ihr Baby einmal richtig die Brustwarze gefasst hat, wird es immer wieder "seine" Brust fassen.

Muss ich bei einer Pilzinfektion der Brust abstillen?

Stechende und brennende Schmerzen während des Stillens, aber auch zwischen den Stillmahlzeiten, können durch eine Pilzinfektion (Candida Albicans) hervorgerufen

werden.

In der Regel stillen Sie weiter! Hinweis auf eine Pilzinfektion in der Brust können Windelausschlag oder Mundsoor beim Baby sein. Bei ausschließlich gestillten Babys können diese Symptome allerdings ausbleiben. Mutter und Baby müssen immer gemeinsam mit einem Pilzmittel, verordnet durch Ihren Arzt/Ärztin, behandelt werden.

Info: Wenn Sie Muttermilch in dieser Zeit der Pilzinfektion einfrieren, wird der Pilzerreger nicht vernichtet. Deshalb bitte keine Muttermilch mit dem Candida Albicans einfrieren.

Kann ich nach einem Kaiserschnitt stillen?

Ja, eine Entbindung durch einen Kaiserschnitt (Sectio) ermöglicht Ihnen auch, zu stillen!

Es ist aber auch abhängig, wie Sie die Wundschmerzen empfinden. Nehmen Sie sich bitte selbst den Erfolgsdruck und akzeptieren Sie, dass Sie möglicherweise nach einer operativen Geburt einfach mehr Zeit benötigen, um Ihr Baby zu stillen.

Es kann dadurch zu einem etwas verspäteten Milcheinschuss kommen. Bitten Sie im Krankenhaus dann um Unterstützung. Die Pflegefachkräfte zeigen Ihnen, wie Sie durch das Halten Positionieren Ihres Babys unnötige Schmerzen vermeiden indem das Baby z.B. nicht gegen die Sectionarbe tritt oder berührt.

Die Erfahrung zeigt, dass Sie nach etwa drei bis fünf Tagen nach der Geburt ganz normal für Ihr Baby sorgen können.

Stillen und gleichzeitig berufstätig - geht das?

Ja, aber planen Sie den Wiedereinstieg in Ihren Beruf gut. Laut Mutterschutzgesetz haben Sie einen Anspruch auf Stillpausen, die nicht auf Ihre Arbeitszeit angerechnet werden dürfen! Sprechen Sie vor der Rückkehr mit Ihrem Arbeitgeber und erklären Sie ihm auch, dass das Stillen und Berufstätigkeit auch für ihn von Vorteil ist.

Ihr Baby wird z.B. weniger krank, wenn es weiterhin Ihre Abwehrstoffe aus der Muttermilch erhält und somit fehlen Sie seltener am Arbeitsplatz. Sprechen sie mit anderen Müttern in Ihrem Betrieb, wie sie es gehandhabt haben.

Klären Sie ab, ob Sie abgepumpte Muttermilch in einem Kühlschrank vor Ort aufbewahren können und fragen Sie nach einem ungestörten Raum, in dem Sie abpumpen können.

Das Einhalten der Kühlkette ist unbedingt zu beachten, damit keine unnötige Keimentwicklung in der Muttermilch entsteht. Bei den verschiedenen Stillorganisationen erhalten Sie auch hilfreiche Infoblätter zu diesem Thema.

 

Produktbezogene Fragen

Meine Freundin hat mir die Multi-Mam-Kompressen empfohlen. Welche Inhaltsstoffe sind in den Kompressen?

Das Gel in den Multi-Mam-Kompressen besteht insbesondere aus dem natürlichen, pflanzlichen Inhaltsstoff 2QR.

Es werden keine Hormone, kein Parfum, keine Duftstoffe verwendet.

Da das Gel auf natürlichen Stoffen basiert, kann es auch geschluckt werden und braucht deshalb vor dem Stillen nicht notwendigerweise abgewaschen zu werden.

Wie lange kann ich die Multi-Mam-Kompressen verwenden?

Verwenden Sie die Kompressen bis zum kompletten Abheilen der Brustwarze und zwar zwischen den jeweiligen Stillmahlzeiten.

Wenn Sie die Kompressen im Kühlschrank aufbewahren, entfalten sie außerdem eine kühlende Wirkung. Viele Stillmütter empfinden dies als sehr angenehm.

Ist es sehr schwierig die Multi-Mam-Kompressen anzuwenden?

Nein, das Auflegen der Kompressen geht schnell und einfach. Der Wirkstoff ist auf einem weichen, schützenden Baumwollvlies aufgetragen und Sie legen die Kompresse auf die Brustwarze oder betroffene Hautstelle.

Eine dünne Beschichtung der Rückseite des Vlieses verhindert eine Verunreinigung Ihres Büstenhalters.

Die Kompressen kleben nicht an Ihrer Haut und verhindern somit eine Schorfbildung.

Wo kann ich die Multi-Mam-Kompressen und das Multi-Mam-Balsam kaufen?

Die Multi-Mam Produkte sind in allen Apotheken rezeptfrei erhältlich.

Oftmals bietet Ihre Hebamme oder Stillberaterin die Produkte auch an.

Online können Sie alle Multi-Mam Produkte unter www.ardoshop.de bestellen

Die Farbe des Gels auf den Kompressen ist anders als zuvor. Warum?

Die Färbung des Gels auf den Multi-Mam Kompressen kann von völlig klar über milchig trüb bis bernsteinfarben variieren.

Grund dafür ist die unterschiedliche Erntezeit der Pflanzen, die den Wirkstoff liefern.
Je nach Erntezeit kann die Farbe unterschiedlich sein.

Die Färbung im angegebenen Spektrum hat keinerlei Einfluss auf die Wirksamkeit oder Verträglichkeit und ist absolut normal.

Auch der Geruch kann leicht variieren von neutral bis pflanzlich.

Als registrierte Medizinprodukte wird jede Charge von Multi-Mam vor Erhältlichkeit im Handel laboratorisch genau geprüft und einzeln freigegeben.

Der Geruch des Gels auf den Kompressen ist anders als zuvor. Warum?

Der Geruch des Gels kann variiren von völlig neutral bis pflanzlich.
Auch die Färbung des Gels auf den Multi-Mam Kompressen kann von völlig klar über milchig trüb bis bernsteinfarben variieren.

Grund dafür ist die unterschiedliche Erntezeit der Pflanzen, die den Wirkstoff liefern.
Je nach Erntezeit kann Geruch und Farbe unterschiedlich sein.

Geruch und Färbung haben keinerlei Einfluss auf die Wirksamkeit oder Verträglichkeit und sind in den angegebenen Bereichen absolut normal.

Als registrierte Medizinprodukte wird jede Charge von Multi-Mam vor Erhältlichkeit im Handel laboratorisch genau geprüft und einzeln freigegeben.